„GEMA-IRRSINN” = bye bye Neue Musik?!
KommentarLet‘s save it!
Nachdem im Jahr 2012 Michael Rebhahn auf den Darmstädter Ferienkursen seinen viel diskutierten Vortrag „Hiermit trete ich aus der Neuen Musik aus“ gehalten hatte, konterte die Komponistin Joanna Bailie: „Aussteigen aus der Neuen Musik? Niemals, ich will sie retten!“ – und entwarf flugs ein Manifest, in dem es u.a. heißt: „Let’s cut our ties with the classical music scene. It is the elderly, deeply conservative and wealthy husband (oh the opera houses and symphony orchestras!) we have been married to all these years who (not so) secretly hates us. We still love the dusty old man though, because we love Beethoven and conservatory-trained musicians. This is not good enough: time to set ourselves free, girlfriends!”[1]
N.B. Natürlich war beides, sowohl Rebhahns Ankündigung seines Ausstiegs als auch Bailies Manifest zur „Rettung“ der Neuen Musikk eine polemische Finte, darauf angelegt, endlich wieder Schwung in die Bude und ihre Diskurse um das „Neue’“ der Neuen Musik zu bringen. Und das hat doch prima geklappt! Seitdem werden in schöner Regelmäßigkeit die Schlagworte „Zeitgenössische Klassik“ und „Neue Musik“ gegeneinander in Stellung gebracht (um damit dem „richtig Neuen“, so die Hoffnung, vielleicht besser auf die Spur kommen zu können ...)
So weit, so wichtig, ich komme darauf zurück ...
Fakt ist: Die allermeisten Komponist:innen wollen nicht aus der Musik aussteigen – aus welcher auch immer (Musik ist ja schließlich kein ICE, obwohl ...[2]). Fakt ist aber auch: Wenn wir heute die „Neue Musik“ retten wollen, müssen wir, so irr-sinnig es sich auch anhören mag, die GEMA RETTEN! Sic!! UND ZWAR JETZT!
Retten vor einer Reform, bzw. ein Reformvorhaben, das schon seit längerem von Vorstand und Aufsichtsrat hinter verschlossenen Türen ausgeknobelt,[3] aber erst jetzt scheibchenweise den Mitgliedern präsentiert wird ...
Retten vor einer Reform, die, nach allem, was wir bis jetzt darüber wissen, gelinde gesagt völlig unausgegoren wirkt – und Stand heute fatale Konsequenzen für das gesamte Dispositiv der Neuen Musik hätte, Konsequenzen, derer sich die Macher entweder nicht bewusst, oder noch schlimmer: als „Kollateralschäden“ in Kauf zu nehmen bereit sind ...
Retten vor einer „Reform“, die, so das Gerücht, vor allem auf Druck von Großverdienern aus dem U-Bereich, Major-Labeln und den ca. zwei Millionen ausländischen Rechte-Inhaber:innen in der GEMA vorangetrieben wird, darunter riesige Verlage[4] und Hedgefonds (sic!), die sich über Buy-outs [5] Rechte an Werken berühmter Popstars gesichert haben und jetzt nur zu gern die Spielregeln ändern wollen, um diesen/ihren mit Millionen Dollars erworbenen Schatz in der Zukunft zu Gold verwandeln zu können (Stichwort: Streaming, KI etc.).[6]
Also, liebe Komponist:innen, liebe Journalist:innen, liebe Ensemble-Leiter:innen, Festival-Macherin:nen etc.: Bitte jetzt nicht auf den Schreib- oder Komponier-Sesseln sitzen bleiben, sondern: aufstehen – mitmachen, an die GEMA schreiben,[7] anrufen, sich einmischen![8]
It’s urgent, girlfriends!! Denn über dieses „Reformvorhaben“ soll bereits im Mai dieses Jahres auf der Mitgliederversammlung entschieden werden!
...
Schon höre ich die ersten Unkenrufe: DIE GEEMAAA RETTEN – vor einer Reform?? Dieses alte Schlachtross? Mit seiner auf den ersten Blick anachronistisch anmutenden Unterteilung in E und U, in „Ernste“[9] - und „Unterhaltungs-Musik“? Jenen Verein von boys (= 93% der ordentlichen Mitglieder![10]) und boygroups (= dem fast ausschließlich männlich besetzten Aufsichtsrat) und den wenigen girlfriends (ganze 7%[11] der ordentlichen Mitglieder[12])?
Ja, GENAU! Doch um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Selbstverständlich braucht die GEMA eine Reform! Aber, girlfriends, doch nicht diese!
...
Wenn von E und U die Rede ist (meist in polemischer Weise, und auch jetzt höre ich schon, wie die Nüstern gebläht werden ...), wird zumeist übersehen, dass es sich hierbei um unterschiedliche Produktions- und Rezeptionsweisen handelt, um unterschiedliche Netzwerke, Aufführungsräume etc., auch wenn es selbstverständlich einige Schnittmengen und Überlappungen gibt.
Diese systemischen Unterschiede zwischen U und E spiegeln sich auch in der GEMA selbst wieder, z.B. in unterschiedlichen Tarifen und Lizenzvergaben, aber auch in unterschiedlichen Abrechnungssystemen. U hat sich 2012 für eine Inkasso-Verrechnung entschieden, während E seit jeher mit einem solidarischen Verrechnungs-System arbeitet.[13]
Und hier kommt nun der alte Ehemann deines Manifests ins Spiel, liebe Joanna, mit dem wir zwar nicht mehr unbedingt liiert sein wollen, den wir aber in der GEMA noch ganz gut gebrauchen können, zumindest dann, wenn er nicht älter als 70 Jahre ist! Nennen wir ihn einfach unseren „Sugar Daddy“, der sich vor langer Zeit entschieden hat, zeitgenössische E- Komponist:innen solidarisch zu unterstützen! Die Idee stammt m.W. von Richard Strauss, der uns zwar heutzutage nicht mehr finanziell direkt unter die Arme greifen kann, die Weichen (in Form einer GEMA-Satzung und entsprechender Paragraphen) jedoch vorausschauend so gestaltet hat, dass auch die Einnahmen seiner (mittlerweile) berühmten Nachfahren (z.B. von Schostakowitsch, Stravinsky, Orff etc.) solidarisch mit uns geteilt werden.
Denn im Verrechnungssystem E (von dem hier die Rede ist) werden Werke mit gleicher Anzahl von Musiker:innen und gleicher Länge am Ende immer solidarisch, d.h. gleich verrechnet; unabhängig davon, was sie an Einnahmen generierten, wo und vom wem sie aufgeführt wurden und unabhängig von Status und Ästhetik der Komponist:in. „Solidarisch“ heißt: Die „Sugar Daddys“ (s.o.), aber nicht nur sie, auch die kommerziell besonders erfolgreichen lebenden E-Komponist:innen (Stichwort: „zeitgenössische Klassik“!), reichen von ihren Einnahmen anteilig etwas an die kommerziell weniger erfolgreichen weiter, sodass alle am Ende den gleichen Betrag auf ihrem Konto haben. Oder einfacher: In E helfen die „Größeren“ den „Kleineren“.
Das Gegenteil ist im System U der Fall, hier wird per Inkasso abgerechnet! Das heißt, dass die GEMA-Großverdiener (die Bohlens, Grönemeyers oder Bushidos etc.), die im Stande sind, riesige Hallen zu füllen, und damit extrem hohe GEMA-Einnahmen generieren (nicht zu verwechseln mit ihren Gagen, die natürlich noch obendrauf kommen!), alle Einnahmen behalten können und nichts an jüngere unbekanntere Kolleg:innen abzugeben brauchen. Im Gegenteil: Sie bekommen noch Punktwerte und somit weitere Euros extra; denn je größer die Halle und je mehr Zuschauer:innen, desto höher der Punktwert und die Zusatzeinnahmen! Die eher unbekannten U-Musiker:innen mit ihren Aufführungen in kleinen Räumen und wenig Zuschauer:innen können hingegen mit ihren mickrigen GEMA-Einnahmen sehen, wo sie bleiben. Für U gilt: „The Winner takes it all“.
Doch genau so!, mit einer Inkasso-Verrechnung wie in U!, soll nach dem Willen des GEMA-Vorstands und Aufsichtsratsvorsitzenden zukünftig das Verrechnungssystem E strukturiert werden. Das solidarische Verrechnungssystem E würde somit der Vergangenheit angehören und die Umverteilung der Mehr-Einnahmen der „Sugar-Daddies“[14] Richtung zeitgenössische Neue Musik wäre passé.
Und zweifellos würde vor allem jene von Rebhahn/Bailie beschworene „neue“ Neue Musik, diese „Art des Denkens von und mit und über Musik“,[15] wie Luxa Schüttler es ausdrückt, oder – frei nach Stockhausen – jene Musik, die neues Denken und Fühlen erzeugen will, auf der Strecke bleiben.
Denn das Großartige am bisherigen Solidarsystem in E ist doch, dass das nach Auffassung von Rebhahn/Bailie etwas „Gängigere“, das sich der aus Traditionen der abendländischen Musik gewachsenen Medien und Räume bedient und darum möglicherweise mehr Zuschauer:innen anzieht und in entsprechend größeren Räumen aufgeführt wird (kurz: mit dem wahrscheinlich etwas mehr Geld zu verdienen ist), das weniger Gängige, das abseits der großen Konzerthäuser stattfindet und vielleicht nur eine Handvoll Zuschauer:innen interessiert, „mit-finanziert“![16] Genau darum ist „unsere Szene“ doch so vielfältig!
Und by the way: Für „unseren“ Diskurs war (und ist?) die Unterscheidung von „zeitgenössischer Klassik“ und „richtiger“ Neuer Musik möglicherweise gewinnbringend; in der GEMA, einer Verwertungsgesellschaft und keinem Diskurs-Forum von Komponist:innen, ist diese Differenz aus guten Gründen irrelevant. Im Gegenteil: Die Gleichbehandlung im Solidarsystem E macht überhaupt erst das Neue in der Musik möglich und gibt auch dem Abseitigen eine Chance.
...
Was gibt es sonst noch über das Reformvorhaben zu berichten? Nicht so viel, weil das meiste offensichtlich der GEMA selbst noch nicht ganz klar ist...
Beschlossene Sache ist der Austausch eines Buchstabens: Aus E wird K (wie Kunst), warum nicht?! Nur: diesem K/ehemals E werden gleichzeitig die Beine weggehauen, sodass das jetzige E/K allmählich aus der Musiklandschaft verschwinden wird ... Aber vielleicht ist das auch gewollt, dieses survival of the fittest.
Merkwürdigerweise soll U weiter U heißen, am Horizont zeichnet sich jedoch bereits die Umwandlung und dann Vereinigung in einem einzigen großen K ab ...
Auch von einem „Fördertopf K“ für „förderungswürdige Werke“ ist die Rede. Woher das Geld dafür kommen soll, bleibt ein Geheimnis, denn der einst für soziale und kulturelle Zwecke eingerichtete 10%ige Abzug, den jedes Mitglied bis jetzt von seinen Einnahmen zu entrichten hat, soll abgeschafft werden, weil die Vielverdiener und ausländischen Rechteinhaber ihn nicht mehr zahlen wollen ... Und wer über die Förderungswürdigkeit entscheiden soll, ist auch noch völlig unklar ... Tja ...
Eine entscheidende Frage ist, warum diese unfertige „Reform“ (bis jetzt tatsächlich nicht viel mehr als ein Vorhaben!) auf Biegen und Brechen – also bereits IM MAI dieses Jahres!! durch die Mitgliederversammlung gepeitscht werden soll ... ohne Rücksicht auf Verluste, Kollateralschäden eingepreist…
Und eine weitere Frage ist: Wo bleibt der Aufschrei „unserer“ Szene? Der vielen betroffenen Komponist:innen? Der Journalist:innen, Festival-Macher:innen, der Ensembles, der Rundfunkstationen, der Hochschulen, allen, die mit und von unserer Musik leben?
Liebe Leute! Kümmert euch, schreibt an die GEMA (s.o.), fordert Mitsprache! Und die Komponist:innen unter euch, geht im Mai zur Mitgliederversammlung, stimmt ab und verhindert, dass diese nicht durchdachte unfertige Reform verabschiedet wird!
Eine Reform, die für die Neue Musik tödlich wäre, vor allem für die freie Szene, den Nachwuchs, aber auch jene girlfriends, die erst vor Kurzem überhaupt in den Zug „einsteigen“ konnten, weil Aufführungen für sie aus historischen Gründen bis dato eher Mangelware waren und sie es darum in der GEMA (s. Gendergap) zumeist noch nicht zu „ordentlichen Mitgliedern“ gebracht haben und deshalb auch immer noch nix mitentscheiden dürfen, es aber nach dieser Reform wahrscheinlich niemals können werden, weil sie dazu das nötige Inkasso gar nicht mehr erreichen – und es somit schon wieder nüscht wird mit einer sozialen Existenz als Komponist:in, was im Übrigen ebenso für die noch Jungen gilt und für alle zukünftigen Generationen ... und … jaja, ich höre ja schon auf ...
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[1] Übersetzt von I.t.S.: „Lasst uns unsere Verbindungen zur klassischen Musikszene abbrechen. Es ist der ältere, zutiefst konservative und wohlhabende Ehemann (oh, die Opernhäuser und Symphonieorchester!), mit dem wir all die Jahre verheiratet waren, der uns (nicht ganz so) heimlich hasst. Wir lieben den staubigen alten Mann zwar immer noch, weil wir Beethoven und am Konservatorium ausgebildete Musiker lieben. Das ist kein guter Grund: Es ist Zeit, sich frei zu machen, girlfriends!“, http://hgnm.org/wp-content/uploads/2014/09/Rebhahn-Lecture-Harvard.pdf, abgerufen am 10.2.2025.
[2] Das Buchstabenkürzel ICE bezeichnet nicht nur ein unzuverlässiges deutsches Fortbewegungsmittel, sondern auch – ACHTUNG! – die Vereinigung dreier europäischer Verwertungsgesellschaften: „ICE wurde 2015 als ein gemeinsamer Lizenz- und Verarbeitungsdienst der drei Verwertungsgesellschaften GEMA (Deutschland), PRS for Music (United Kingdom) und STIM (Schweden) gegründet. Unter dem Dach des Joint Ventures fließen die Dokumentation von Urheberrechten, die Lizenzierung digitaler Musikanbieter und die Verarbeitung von digitalen Nutzungsmeldungen zusammen.“
https://www.gema.de/de/die-gema/organisation/ice-international-copyright-enterprise, abgerufen am 10.2.2025.
[3] Zur Erinnerung: Die GEMA ist ein Mitgliederverein – und kein Wirtschaftsunternehmen, in dem einige wenige Bosse das Sagen haben!
[4] Achtung! Im Gegensatz zu europäischen Urheber-Gesellschaften, in denen Rechteinhaber:innen einen umfassenden lebenslangen Schutz ihres Werkes, ein sogenanntes moral right genießen, existiert im angloamerikanischen Raum nur ein copy-right, ein Industrierecht ohne moral right! Komponist:innen können zwar mit einem Buy-out sehr viel Geld verdienen, verlieren jedoch damit alle Rechte an ihren Werken, ein Vorgang, der in Europa zwar noch! untersagt ist, nicht jedoch die Verwertung der ausländischen Rechteinhaber:innen betrifft, mittlerweile zum Teil große Hedge Fonds (sic!) die sich mit erkauften Rechten ein Riesengeschäft im Streaming-Markt und der Generierung von Musik-Content (u.a. für KI-Training) versprechen. Die einkaufenden Verlage sitzen übrigens zum Teil in der GEMA und haben über die Kurie der Verleger:innen Stimmrecht!
[5] S. dazu „Musik als Handelsware. Der Paukenschlag“ von Detlef Diederichsen in der TAZ vom 6.1.2024, https://taz.de/Musik-als-Handelsware/!5981316/, abgerufen am 10.2.2025.
[6] Dazu schreibt die GEMA: „Buyouts sind zu einem weltweiten Problem für Musikschaffende geworden, das auch durch den rasanten Aufschwung globaler Streaming-Dienste weiter vorangetrieben wird. Trotz des Flickenteppichs unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen auf der ganzen Welt stehen Komponisten – und die sie vertretenden Verwertungsgesellschaften – in vielen Ländern vor denselben Problemen.“
https://gema-politik.de/your-music-your-future-buyouts-kampagne-fuer-musikschaffende-jetzt-auch-auf-deutsch/, abgerufen am 9.2.2025.
[7] Mail-Adresse: reformvorhaben2025@gema.de
[8] Gute Informationen zum Stand der Dinge bietet der Fachbereich E-Musik/FEM des DKV, Mail: fem@komponistenverband.org. www.femusik.de, +49 (0) 30/84:31 05 80 oder +49 (0) 30/84 31.05 82
[9] So trivial, wie es sich hier darstellt, ist es allerdings nicht, so geht das „Ernste“ begriffsgeschichtlich angeblich auf Arthur Schopenhauer zurück: „Imgleichen ist der ihr wesentliche Ernst, welcher das Lächerliche aus ihrem unmittelbar eigenen Gebiet ganz ausschließt, daraus zu erklären, daß ihr Objekt nicht die Vorstellung ist, in Hinsicht auf welche Täuschung und Lächerlichkeit allein möglich sind; sondern ihr Objekt unmittelbar der Wille ist und dieser wesentlich das Allerernsteste, als wovon Alles abhängt.“ Arthur Schopenhauer, „Die Welt als Wille und Vorstellung“, 3. Auflage, Leipzig 1859, S. 312, zit. nach dem Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/E-_und_U-Musik#cite_note-11, abgerufen am 8.2.2025.
[10] Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich durch entsprechend hohe Einnahmen durch den Verkauf von Lizenzen diese Mitgliedschaft „verdient“ haben.
[11] Ja, liebe Leser:innen, Sie lesen richtig, 7%! In jedem anderen gesellschaftlichen Bereich würde eine solche Zahl für einen Aufschrei sorgen!
[12] Was das im Klartext bedeutet, kann sich hoffentlich jede:r zusammenreimen: Durch Aufführungen, Sendungen, Streaming etc. verdienen Komponistinnen nach wie vor viel weniger als ihre männlichen Kollegen! Dem seit je existierenden eklatanten Aufführungsgap wurde zwar in den letzten Jahren – dank vieler auch feministischer Initiativen – entgegengewirkt, seine Folgen wirken sich aber immer noch sehr deutlich auf die Einnahmen durch Verwertung in der GEMA aus.
[13] Diese zwei Verrechnungs-Systeme sind voneinander komplett unabhängig, es fließen also keinerlei Gelder „solidarisch“ von U nach E, wie fälschlicherweise oft geglaubt wird.
[14] In Anbetracht des Gendergaps in der „klassischen Musik“ erlaube ich mir hier diese Zuschreibungen.
[15] Martin Schüttler in: Michael Rebhahn, „Soziale Echos. Martin Schüttlers Revision des Komponierens“, Deutschlandfunk Kultur, Erstausstrahlung am 8. Dezember 2020.
[16] Aber wer weiß, ob nicht einige unter „uns“, z.B. die größeren Verlage oder sehr berühmte und viel gespielte Kolleg:innen, ein Inkasso-System nicht doch heimlich begrüßen würden ... Solidarität ist bekanntlich out.
Weitere Texte in dieser Ausgabe:
Statement von Moritz Eggert, Präsident des Deutschen Komponist:innenverbandes
Gedanken zum Reformvorhaben der GEMA von Franz Martin Olbrisch
Statement von Hannes Seidl